Herren siegen – Herren 30, 60 und 65 kassieren Niederlagen

Auch nicht vom TC WB Landshut III waren die Herren des TC Langquaid zu bremsen. Thomas Meyer, Bastian Halbritter, Konrad Meier, Andreas Geitner, Stefan Niegl und Florian Reim holten in der Martinsstadt in den Einzeln jeweils klare Zwei-Satz-Siege. Da auch die drei Doppel Meyer/Halbritter, Meier/Geitner und Niegl/Reim eine ebenso sichere Angelegenheit waren, hatten die Laabertaler nach der Niederlage zu Saisonbeginn sechs Siege in Serie eingefahren und das Feld von hinten aufgerollt. Jetzt hängt es von den ausstehenden Spielern der beiden hartnäckigen Rivalen TC Rohrbach und TSV Wolnzach ab, die beide ebenfalls bisher mit einer Niederlage belastet sind, wohin der Weg des TC Langquaid führt. Bilanz gezogen darf aber bereits jetzt, denn das verstärkte Team – dazu zählen neben der Landshuter „Sechs“ auch Philipp Blaschko, Michael Emmes und Eugen Groß –  hat die Erwartungen als Neuling deutlich übertroffen. Gratulation zu einer ausgezeichneten Spielrunde im Sommer 2022!

Insgeheim hatte man gehofft, dass im Kellerduell beim TC Hengersberg erstmals die Langquaider Herren 30 die Oberhand behalten, doch die Hoffnung erfüllte sich nicht. In den Einzeln konnten zwar Stefan Stummer im Top-Duell und Korbinian Bimmerle Siege verbuchen, Manuel Lugauer schien nach einem 6:0 im ersten Satz auf der Siegerstraße zu sein, um dann im Match-Tiebreak mit 5:10 das Nachsehen zu haben. Auch Martin Gruber, Michael Emmes und Stefan Burzler zogen den Kürzeren. Ein einziger Doppelerfolg durch Manuel Lugauer/Michael Emmes gestaltete das 3:6-Endergebnis etwas erträglicher und besiegelte den Wiederabstieg des Laabertaler Teams.

Der Spitzenreiter TC Grün-Weiß Vilsbiburg weilte als Gast bei den Herren 60 des TC Langquaid, die sich derzeit trotz großer Verletzungssorgen – Ludwig Klingshirn, Josef Kreif und Peter Blendowski waren nicht einsetzbar –  in der Landesliga recht achtbar schlagen. Auch gegen die Gäste von der Vils war dies der Fall, obwohl diese dann mit einem 6:3-Sieg die Punkte aus dem Laabertal entführen und ihre Top-Position untermauern konnten. Die Partie, die vor einer Absage/Verlegung stand, glich keineswegs einem Spaziergang des hohen Favoriten. Auf den drei vorderen Rängen boten die Gastgeber mehr als Paroli und behielten in drei Match-Tiebreak-Entscheidungen zweimal die Oberhand. Sowohl Enzo Di Varano als auch Peter Forster hatten dabei das Quäntchen Glück auf ihrer Seite. Josef Wittmann hingegen, der im Match-Tiebreak aus einem 1:9 ein 9:9 machte, um dann mit 9:11 zu unterliegen, verpasste äußerst unglücklich einen weiteren Matchpunkt für die unverdrossen fightenden Langquaider. Allerdings auf den Positionen 4 bis 6 hatten die Vilstaler eindeutig die Oberhand und die nachrückenden „Oldies“ Christian Hart, Fritz Eichenseer und Peter Heider hatten keine Möglichkeit auf einen Punktgewinn. Auch als Enzo Di Varano / Peter Forster von der frühzeitigen Aufgabe ihrer Doppel-Gegner profitierten und ihre Farben auf 3:4 herangebracht hatten, bestand nur wenig Hoffnung auf eine große Überraschung, denn zu sehr dominierten die Gäste in den beiden anderen Doppeln. Nächsten Samstag um 13.00 Uhr schließt die Heimbegegnung gegen den TSV Unterhaching die Sommerrunde 2022 ab.

Natürlich war das Ziel der Herren 65 ein Sieg beim Tabellenführer TC Bad Griesbach, denn nur dann hätte man an den Rottalern noch vorbeiziehen können. Doch die Hausherren waren das Quäntchen besser, gewannen letztlich verdient und und durften von ihrem Konkurrenten die Glückwünsche zur Meisterschaft entgegennehmen. Nach den Einzeln – Zwischenstand 2:2 – war noch alles möglich, doch sowohl das „Peter-Doppel“, Forster und Heider, unterlag knapp nach großem Kampf und auch Josef Kreif / Fritz Eichenseer zog den Kürzeren. Vorher hatten Langquaider Zwei-Satz-Siege auf den Spitzenrängen durch Peter Forster – sein Gegner musste nach verlorenem ersten Durchgang und 0:1-Rückstand verletzungsbedingt aufgeben – und Josef Kreif die Hoffnungen auf ein kleines „Tennis-Wunder“ noch aufrechterhalten. Die 4:2-Niederlage bei den Kurortlern war die erste Niederlage der Herren des TC Langquaid, die dennoch die Vizemeisterschaft nicht mehr in Gefahr geraten ließ. Die „Sieben“ mit Ludwig Klingshirn, Peter Forster, Josef Kreif, Hubert Weinfurtner, Fritz Eichenseer, Martin Zeilhofer und Peter Heider hat trotz eines Mini-Aufgebots eine gute Sommerrunde gespielt. Wie es im nächsten Jahr weitergeht, bedarf guter Überlegung und wohl einer Erhöhung der Spielerzahl.

Für vier der fünf Nachwuchsmannschaften des TC Langquaid ging die laufende Saison an diesem Wochenende wohl zu Ende. Das Mixed-15-Team hätte zur letzten Partie den TC Hofkirchen als Gast empfangen, doch dieser konnte kein Team stellen, so dass die Punkt wohl kampflos nach Langquaid gehen werden.

Vom TSV Bad Abbach brachte die U12-1 einen 6:0-Sieg mit, für den Sebastian Heimlich, Simon Heimlich, Leni Stachurski und Lea Ettrich in den Einzeln und Veit Karl / Simon Heimlich sowie Leni Stachurski / Lea Ettrich in den Doppeln sorgten.

Beim Tabellenführer ESV Ingolstadt-Ringsee hingen die Punkte für die U12-2 zu hoch, so dass sie bei den Oberbayern leer ausging. In den Doppeln konnten Tobias Eifler / Robert Schäpers und Ludwig Beck / Cedrik Hartl bei der 6:0-Niederlage streckenweise recht gut mit den Gastgebern mithalten. Auch wenn die Langquaider kein Match für sich entscheiden konnte, als einzige „Zweite“ unter ersten Mannschaften schlugen sie sich recht achtbar und im Laufe der Saison immer besser.

Der U8 gelang eine abschließende Überraschung. Gegen den Trotzdem-Staffelsieger TC GW Mainburg II setzten sich Lorenz Förstner, Anni Stachurski und Emil Spahn infolge von drei Siegen aus den vier Einzeln und einem Doppel und einem 6:3 in den Motorik-Übungen mit 12:7 Punkten durch. Damit hatte sich das jüngste Team des TC Langquaid in seinem ersten Wettkampfjahr sehr erfreulich gehalten.

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